Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Warum wird Patienten mit Alkoholabhängigkeit Thiamin (Vitamin B1) gegeben?

  1. AUm eine Leberzirrhose zu behandeln
  2. BUm Alkohol unangenehm schmecken zu lassen
  3. CUm das Verlangen nach Alkohol zu verringern
  4. DUm eine Wernicke-Enzephalopathie zu verhindern oder zu behandeln
2.Leicht

Was bedeutet der Grundsatz der „am wenigsten einschränkenden Alternative“ in der psychiatrischen Versorgung?

  1. APatienten dürfen niemals in irgendeiner Weise eingeschränkt werden, auch nicht bei ernster Gefahr für sich selbst oder andere
  2. BFixierung sollte die erste angewandte Maßnahme sein
  3. CAlle Patienten müssen auf eine geschlossene Station aufgenommen werden
  4. DDie Versorgung soll die Freiheit des Patienten so wenig wie möglich einschränken und dabei ihn und andere schützen
3.Leicht

Was ist der Hauptzweck einer Nachbesprechung nach einem Vorfall mit körperlicher Fixierung?

  1. ADen Patienten für das Verhalten zu bestrafen, das zur Fixierung geführt hat
  2. BZu entscheiden, welchem Teammitglied die Schuld an dem Vorfall gegeben werden soll
  3. CZu besprechen, was geschehen ist, die Beteiligten zu unterstützen und zu lernen, wie künftige Fixierungen vermieden werden können
  4. DZu vereinbaren, wie der Vorfall nicht in der Patientenakte dokumentiert werden muss, damit die Station nicht kritisiert wird
4.Mittel

Welcher Befund ist bei einer Patientin mit Anorexia nervosa am besorgniserregendsten?

  1. AVerstopfung seit einigen Tagen
  2. BTrockene Haut und brüchiges Haar
  3. CEine Ruheherzfrequenz von 38/min
  4. DFrieren in einem warmen Raum
5.Mittel

Welche Aussage zu Benzodiazepinen bei Angststörungen ist richtig?

  1. ASie bringen rasche Linderung, werden aber wegen Toleranzentwicklung und Abhängigkeit in der Regel nur kurzfristig eingesetzt
  2. BSie sind die bevorzugte Langzeitbehandlung der generalisierten Angststörung
  3. CSie können nach vielen Monaten täglicher Einnahme gefahrlos abrupt abgesetzt werden
  4. DSie brauchen wie Antidepressiva 4–6 Wochen, bis sie die Angst beeinflussen
6.Mittel

Welche Befunde sprechen für einen kürzlichen Cannabiskonsum?

  1. AErweiterte Pupillen, hohes Fieber und schwere Muskelrigidität
  2. BLangsamer Herzschlag, verengte Pupillen, Speichelfluss und tränende Augen
  3. CStecknadelkopfgroße Pupillen, langsame Atmung und Schläfrigkeit
  4. DGerötete Augen, gesteigerter Appetit, Mundtrockenheit und schneller Herzschlag
7.Schwer

Eine Patientin mit Bulimia nervosa hat ein Serumkalium von 2,8 mmol/L. Was ist die Hauptsorge?

  1. ADas Risiko lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
  2. BVerbesserte Muskelkraft
  3. CGesteigerter Appetit
  4. DDas Risiko einer Gewichtszunahme
8.Schwer

Ein Patient unter Olanzapin hat in 3 Monaten 8 kg zugenommen und berichtet über Durst und häufiges Wasserlassen. Was sollte die Pflegekraft tun?

  1. AIhm raten, weniger Wasser zu trinken
  2. BDas Olanzapin sofort absetzen, ohne die verordnende Person zu informieren
  3. CEine Blutzuckerbestimmung veranlassen und die verordnende Person informieren
  4. DIhn beruhigen, dass dies nichts mit dem Medikament zu tun hat

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · Um eine Wernicke-Enzephalopathie zu verhindern oder zu behandeln
  2. 2. D · Die Versorgung soll die Freiheit des Patienten so wenig wie möglich einschränken und dabei ihn und andere schützen
  3. 3. C · Zu besprechen, was geschehen ist, die Beteiligten zu unterstützen und zu lernen, wie künftige Fixierungen vermieden werden können
  4. 4. C · Eine Ruheherzfrequenz von 38/min
  5. 5. A · Sie bringen rasche Linderung, werden aber wegen Toleranzentwicklung und Abhängigkeit in der Regel nur kurzfristig eingesetzt
  6. 6. D · Gerötete Augen, gesteigerter Appetit, Mundtrockenheit und schneller Herzschlag
  7. 7. A · Das Risiko lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
  8. 8. C · Eine Blutzuckerbestimmung veranlassen und die verordnende Person informieren

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