Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Welche Rolle hat das Ich in Freuds Persönlichkeitstheorie?

  1. AAlle vergessenen Erinnerungen aus der Kindheit zu speichern
  2. BUnmittelbare Lust ohne Rücksicht auf die Folgen zu suchen
  3. CAls moralisches Gewissen zu wirken, das Schuldgefühle erzeugt
  4. DDie Ansprüche des Es, des Über-Ichs und der Realität auszugleichen
2.Leicht

Was ist der Hauptzweck einer Nachbesprechung nach einem Vorfall mit körperlicher Fixierung?

  1. AZu vereinbaren, wie der Vorfall nicht in der Patientenakte dokumentiert werden muss, damit die Station nicht kritisiert wird
  2. BZu besprechen, was geschehen ist, die Beteiligten zu unterstützen und zu lernen, wie künftige Fixierungen vermieden werden können
  3. CDen Patienten für das Verhalten zu bestrafen, das zur Fixierung geführt hat
  4. DZu entscheiden, welchem Teammitglied die Schuld an dem Vorfall gegeben werden soll
3.Leicht

Zu welcher Wirkstoffklasse gehört Donepezil?

  1. ABenzodiazepine
  2. BCholinesterasehemmer
  3. CDopaminantagonisten
  4. DSelektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
4.Mittel

Was ist der entscheidende Unterschied zwischen artifizieller Störung und Simulation?

  1. ABei der artifiziellen Störung werden die Symptome überhaupt nicht absichtlich hervorgerufen
  2. BSimulation ist eine schwere psychische Störung, während die artifizielle Störung gar nicht als psychische Störung gilt
  3. CEs gibt keinen wirklichen Unterschied zwischen ihnen, und beide Begriffe bedeuten genau dasselbe
  4. DBei der artifiziellen Störung ist das Ziel, als krank angesehen zu werden; bei der Simulation ist das Ziel eine äußere Belohnung
5.Mittel

Welcher Serum-Lithiumbereich wird üblicherweise als therapeutischer Erhaltungsbereich genannt?

  1. AEtwa 0,01 bis 0,05 mmol/L
  2. BEtwa 2,0 bis 3,0 mmol/L (höhere Spiegel sind bei akuter Manie nötig)
  3. CEtwa 0,6 bis 1,2 mmol/L (Zielbereiche unterscheiden sich je nach Leitlinie)
  4. DEtwa 3,5 bis 5,0 mmol/L
6.Mittel

Kurz nach einem sexuellen Übergriff ist eine Frau in der Notaufnahme ruhig, still und beantwortet Fragen mit tonloser Stimme. Wie sollte die Pflegekraft das einordnen?

  1. ASie ist nicht belastet und braucht keine Unterstützung
  2. BSie übertreibt wahrscheinlich die Schwere des Geschehenen, weil sie nicht aufgewühlt wirkt
  3. CIhre Ruhe zeigt, dass der Übergriff nicht stattgefunden hat
  4. DEine kontrollierte Reaktion ist in der akuten Phase nach einem Übergriff häufig
7.Schwer

Eine Frau, die wegen einer bipolaren Störung Lithium nimmt, sagt der Pflegekraft, dass sie gern schwanger werden möchte. Was ist die beste Antwort?

  1. A„Bitte setzen Sie Ihr Lithium nicht eigenmächtig ab. Lassen Sie uns vereinbaren, dass Sie dies vor der Empfängnis mit der verordnenden Person planen.“
  2. B„Setzen Sie das Lithium heute ab, damit es aus Ihrem Körper verschwunden ist, bevor Sie schwanger werden.“
  3. C„Lithium ist in der Schwangerschaft völlig sicher, daher müssen Sie überhaupt nichts ändern.“
  4. D„Sie müssen sich zwischen der Behandlung Ihrer bipolaren Störung und einem Baby entscheiden.“
8.Schwer

Eine Pflegekraft bemerkt, dass eine Kollegin nach Alkohol riecht, verwaschen spricht und gleich Medikamente verabreichen will. Was sollte die Pflegekraft tun?

  1. ADer Kollegin starken Kaffee geben und sie mit der Medikamentenrunde fortfahren lassen, wenn sie sagt, es gehe ihr gut
  2. BDie Bedenken gemäß der Richtlinie sofort der leitenden Pflegekraft melden, um die Patienten zu schützen
  3. CBis zum Ende der Schicht warten und dann unter vier Augen mit der Kollegin sprechen
  4. DNichts sagen, weil es nicht ihre Verantwortung ist

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · Die Ansprüche des Es, des Über-Ichs und der Realität auszugleichen
  2. 2. B · Zu besprechen, was geschehen ist, die Beteiligten zu unterstützen und zu lernen, wie künftige Fixierungen vermieden werden können
  3. 3. B · Cholinesterasehemmer
  4. 4. D · Bei der artifiziellen Störung ist das Ziel, als krank angesehen zu werden; bei der Simulation ist das Ziel eine äußere Belohnung
  5. 5. C · Etwa 0,6 bis 1,2 mmol/L (Zielbereiche unterscheiden sich je nach Leitlinie)
  6. 6. D · Eine kontrollierte Reaktion ist in der akuten Phase nach einem Übergriff häufig
  7. 7. A · „Bitte setzen Sie Ihr Lithium nicht eigenmächtig ab. Lassen Sie uns vereinbaren, dass Sie dies vor der Empfängnis mit der verordnenden Person planen.“
  8. 8. B · Die Bedenken gemäß der Richtlinie sofort der leitenden Pflegekraft melden, um die Patienten zu schützen

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