Arbeitsblatt Forschungsmethoden der Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

In einem Experiment heißt die Variable, die die Forscherin gezielt verändert:

  1. AAbhängige Variable
  2. BKonfundierende Variable
  3. CStörvariable
  4. DUnabhängige Variable
2.Leicht

In der Forschungsethik bedeutet Debriefing:

  1. ADie Teilnehmenden vor Beginn der Studie um ihre Einwilligung zu bitten und das Vorgehen zu erklären
  2. BDen Teilnehmenden nach ihrer Teilnahme die wahren Ziele der Studie zu erklären
  3. CNamen aus den Daten zu entfernen
  4. DDie Teilnehmenden für ihre Zeit zu bezahlen
3.Leicht

Ein Fragebogenitem wie „Stimme voll zu, Stimme zu, Neutral, Stimme nicht zu, Stimme überhaupt nicht zu“ heißt:

  1. AOffene Frage
  2. BBewertung der Reaktionszeit
  3. CLikert-Skala
  4. DSemantisches Differenzial
4.Mittel

Wie viel Prozent der Werte liegen in einer Normalverteilung ungefähr innerhalb einer Standardabweichung um den Mittelwert?

  1. A50%
  2. B99,7%
  3. C68%
  4. D95%
5.Mittel

Dieselben 25 Teilnehmenden absolvieren einen Gedächtnistest vor und nach Koffein. Die Werte sind intervallskaliert und annähernd normalverteilt. Welcher Test ist geeignet?

  1. AChi-Quadrat-Test
  2. BMann-Whitney-U-Test
  3. Ct-Test für unabhängige Stichproben
  4. Dt-Test für abhängige (gepaarte) Stichproben
6.Mittel

Ein Test ist so leicht, dass fast alle Teilnehmenden nahe am Maximum abschneiden. Das nennt man:

  1. AReihenfolgeeffekt
  2. BDeckeneffekt
  3. CBodeneffekt
  4. DÜbungseffekt
7.Schwer

Eine Gedächtnisstudie verwendet ein Messwiederholungsdesign, bei dem alle erst Liste A und dann Liste B lernen. Der Abruf ist bei Liste B besser. Was ist der wahrscheinlichste Mangel?

  1. AIndividuelle Unterschiede zwischen den Gruppen
  2. BEine zu große Stichprobe
  3. CReihenfolgeeffekte wie Übung, weil die Bedingungen nicht ausbalanciert wurden
  4. DDie Verwendung eines ordinalen Messniveaus
8.Schwer

Ein Psychologie-Institut rekrutiert Teilnehmende nur aus Einführungskursen in Psychologie. Kritiker nennen solche Stichproben „WEIRD“. Was ist damit gemeint?

  1. AWestern, Educated, Industrialised, Rich and Democratic: Stichproben, die sich womöglich nicht verallgemeinern lassen
  2. BStichproben, die mit gewichteten Zufallsverfahren rekrutiert wurden
  3. CStichproben, die sich ungewöhnlich seltsam verhalten
  4. DStichproben, die früh aus Studien ausscheiden

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · Unabhängige Variable
  2. 2. B · Den Teilnehmenden nach ihrer Teilnahme die wahren Ziele der Studie zu erklären
  3. 3. C · Likert-Skala
  4. 4. C · 68%
  5. 5. D · t-Test für abhängige (gepaarte) Stichproben
  6. 6. B · Deckeneffekt
  7. 7. C · Reihenfolgeeffekte wie Übung, weil die Bedingungen nicht ausbalanciert wurden
  8. 8. A · Western, Educated, Industrialised, Rich and Democratic: Stichproben, die sich womöglich nicht verallgemeinern lassen

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