Bei der Reaktion 2Na + Cl2 → 2NaCl reagieren 8 g Na vollständig (die übrigen Edukte im Überschuss), und es werden 14,24 g NaCl gewonnen. Bestimme die prozentuale Ausbeute Y.
M(Na) = 22,99 g/molM(NaCl) = 58,44 g/moltatsächlich: 14,24 g
Y = %
3.Molarität & VerdünnungMittel
Du brauchst 250 mL einer Lösung mit 0,4 mol/L und hast eine Stammlösung mit 5 mol/L. Wie viel Wasser Vwater gibst du zur Stammlösung?
c1 = 5 mol/Lc2 = 0,4 mol/LV2 = 250 mL
Vwater = mL
4.Molarität & VerdünnungSchwer
200 mL einer Lösung mit 0,8 mol/L werden mit 250 mL einer Lösung desselben Stoffes mit 2,5 mol/L gemischt. Bestimme die Konzentration c der Mischung (die Volumina sind additiv).
Ein Block aus Eisen mit 50 g (c = 0,449 J/(g·°C)) und einer Temperatur von 170 °C wird in einem isolierten Becher in 300 g Wasser (c = 4,18 J/(g·°C)) von 18 °C gelegt. Bestimme die Endtemperatur Tf.
1 mol/L H₂ und 1 mol/L I₂ werden in einen Behälter gegeben und reagieren: H₂ + I₂ ⇌ 2HI, mit Kc = 16. Bestimme die Gleichgewichtskonzentration [H2].
[H₂]₀ = [I₂]₀ = 1 mol/LKc = 16
[H2] = mol/L
10.Chemisches GleichgewichtSchwer
PCl₅ zerfällt: PCl₅ ⇌ PCl₃ + Cl₂, mit Kc = 0,1 bei der Reaktionstemperatur. Ein Behälter enthält anfangs nur PCl₅ mit 0,2 mol/L. Bestimme die Gleichgewichtskonzentration [Cl2].
[PCl₅]₀ = 0,2 mol/LKc = 0,1
[Cl2] = mol/L
11.pH-Wert & PufferMittel
Bestimme den pH-Wert pH einer 0,2-mol/L-Lösung von Flusssäure (Ka = 0,00068).
c = 0,2 mol/LKa = 0,00068
pH =
12.pH-Wert & PufferSchwer
Ein Puffer von 1,00 L enthält 0,25 mol hypochlorige Säure und 0,15 mol ihrer konjugierten Base (Ka = 3 × 10⁻⁸). Es werden 0,01 mol NaOH zugegeben. Bestimme den neuen pH-Wert pH.
Eine Reaktion mit dem Geschwindigkeitsgesetz −rA = k·CA² hat k = 0,05 L/(mol·min) und startet bei 1 mol/L. Bestimme die Konzentration CA nach 5 min.
k = 0,05 L/(mol·min)CA0 = 1 mol/Lt = 5 min
CA = mol/L
14.ReaktionskinetikSchwer
Eine Reaktion hat bei 20 °C eine Geschwindigkeitskonstante von 0,002 min⁻¹ und eine Aktivierungsenergie von 70 kJ/mol. Bestimme die Geschwindigkeitskonstante k2 bei 35 °C.
Stöchiometrie: Eine ausgeglichene Gleichung zählt Teilchen, nicht Gramm. Rechne Masse mit n = m/M in Stoffmenge um, nimm die Koeffizienten der Gleichung als Stoffmengenverhältnis und rechne mit m = n·M zurück. Bei zwei Edukten ist der limitierende Reaktant der, der zuerst verbraucht ist und die Produktmenge bestimmt.
Stoffmenge jedes Edukts
n(Fe2O3) = 30/159,69 = 0,1879 mol
n(CO) = 80/28,01 = 2,856 mol
Limitierender Reaktant
0,1879/1 = 0,1879, 2,856/3 = 0,952 → Fe2O3
Masse des Produkts
n(CO2) = 0,1879·3 = 0,5636 mol
m = 0,5636·44,01 = 24,8 g
Antwort
m = 24,8 g
2.Stöchiometrie
Antwort: Y = 70,02 %
Stöchiometrie: Eine ausgeglichene Gleichung zählt Teilchen, nicht Gramm. Rechne Masse mit n = m/M in Stoffmenge um, nimm die Koeffizienten der Gleichung als Stoffmengenverhältnis und rechne mit m = n·M zurück. Bei zwei Edukten ist der limitierende Reaktant der, der zuerst verbraucht ist und die Produktmenge bestimmt.
Theoretische Ausbeute
n(Na) = 8/22,99 = 0,348 mol
m = 0,348·2/2·58,44 = 20,34 g
Prozentuale Ausbeute
Y = 14,24/20,34·100 = 70,02%
Antwort
Y = 70,02%
3.Molarität & Verdünnung
Antwort: Vwater = 230 mL
Molarität: Konzentration c = n/V in mol/L, mit n = m/M. Beim Verdünnen kommt Lösungsmittel hinzu, aber kein gelöster Stoff, daher bleibt die Stoffmenge gleich: c₁·V₁ = c₂·V₂. Mischt man zwei Lösungen desselben Stoffes, addieren sich die Stoffmengen und ebenso die Volumina.
Volumen der Stammlösung
V1 = c2·V2/c1 = 0,4·250/5 = 20 mL
Zuzugebendes Wasser
Vwater = 250 − 20 = 230 mL
Antwort
Vwater = 230 mL
4.Molarität & Verdünnung
Antwort: c = 1,744 mol/L
Molarität: Konzentration c = n/V in mol/L, mit n = m/M. Beim Verdünnen kommt Lösungsmittel hinzu, aber kein gelöster Stoff, daher bleibt die Stoffmenge gleich: c₁·V₁ = c₂·V₂. Mischt man zwei Lösungen desselben Stoffes, addieren sich die Stoffmengen und ebenso die Volumina.
Gesamtstoffmenge
n = 0,8·200 + 2,5·250 = 785 mmol
Konzentration der Mischung
c = 785/450 = 1,744 mol/L
Antwort
c = 1,744 mol/L
5.Ideales Gasgesetz
Antwort: P = 834,5 kPa
Ideales Gasgesetz: PV = nRT, mit n = m/M.
Stoffmenge
n = m/M = 270/16,04 = 16,83 mol
T = 25 + 273,15 = 298,1 K
Druck
P = nRT/V = 16,83·8,314·298,1/0,05 = 834,5 kPa
Antwort
P = 834,5 kPa
6.Ideales Gasgesetz
Antwort: V2 = 1,977 L
Allgemeine Gasgleichung: Für eine feste Menge eines idealen Gases gilt P1V1/T1 = P2V2/T2.
Absolute Temperaturen
T1 = 298,1 K, T2 = 463,1 K
Allgemeine Gasgleichung
V2 = V1·(P1/P2)·(T2/T1) = 2·(350/550)·(463,1/298,1) = 1,977 L
Antwort
V2 = 1,977 L
7.Kalorimetrie & Enthalpie
Antwort: Tf = 20,67 °C
Wärme und Enthalpie: Um einen Stoff zu erwärmen, braucht man q = m·c·ΔT. Im Kalorimeter ist die vom heißen Körper abgegebene Wärme gleich der vom kalten aufgenommenen. Die Reaktionsenthalpie folgt aus den Bildungsenthalpien: ΔH° = ΣΔH°f(Produkte) − ΣΔH°f(Edukte), jeweils mit dem Koeffizienten multipliziert.
Wärmebilanz
50·0,449·(170 − Tf) = 300·4,18·(Tf − 18)
Nach der Endtemperatur auflösen
Tf = (22,45·170 + 1254·18)/(22,45 + 1254) = 20,67 °C
Antwort
Tf = 20,67 °C
8.Kalorimetrie & Enthalpie
Antwort: ΔH° = −2220 kJ
Wärme und Enthalpie: Um einen Stoff zu erwärmen, braucht man q = m·c·ΔT. Im Kalorimeter ist die vom heißen Körper abgegebene Wärme gleich der vom kalten aufgenommenen. Die Reaktionsenthalpie folgt aus den Bildungsenthalpien: ΔH° = ΣΔH°f(Produkte) − ΣΔH°f(Edukte), jeweils mit dem Koeffizienten multipliziert.
Chemisches Gleichgewicht: Für aA + bB ⇌ cC + dD ist die Gleichgewichtskonstante Kc = [C]c[D]d/([A]a[B]b), gebildet mit den Konzentrationen im Gleichgewicht. Eine ICE-Tabelle (Initial = Anfang, Change = Änderung, Equilibrium = Gleichgewicht) verknüpft die Anfangsmengen über eine einzige Unbekannte x, skaliert mit den Koeffizienten, mit den Gleichgewichtsmengen.
Gleichgewichtsausdruck
16 = (2x)²/(1 − x)²
Wurzel ziehen
4 = 2x/(1 − x) → x = 1·4/(2 + 4) = 0,6667 mol/L
Gleichgewichtskonzentration
[H₂] = 1 − x = 0,3333 mol/L
Antwort
[H2] = 0,3333 mol/L
10.Chemisches Gleichgewicht
Antwort: [Cl2] = 0,1 mol/L
Chemisches Gleichgewicht: Für aA + bB ⇌ cC + dD ist die Gleichgewichtskonstante Kc = [C]c[D]d/([A]a[B]b), gebildet mit den Konzentrationen im Gleichgewicht. Eine ICE-Tabelle (Initial = Anfang, Change = Änderung, Equilibrium = Gleichgewicht) verknüpft die Anfangsmengen über eine einzige Unbekannte x, skaliert mit den Koeffizienten, mit den Gleichgewichtsmengen.
Gleichgewichtsausdruck
0,1 = x²/(0,2 − x) → x² + 0,1·x − 0,02 = 0
Quadratische Gleichung lösen
x = (−0,1 + √(0,1² + 4·0,02))/2 = 0,1 mol/L
Gleichgewichtskonzentration
[Cl₂] = x = 0,1 mol/L
Antwort
[Cl2] = 0,1 mol/L
11.pH-Wert & Puffer
Antwort: pH = 1,946
pH-Wert: pH = −log₁₀[H₃O⁺] und pOH = −log₁₀[OH⁻], mit pH + pOH = 14 bei 25 °C. Starke Säuren und Basen dissoziieren vollständig. Eine schwache Säure nur teilweise: Ka = x²/(c − x), mit x = [H₃O⁺]. Ein Puffer aus einer schwachen Säure und ihrer konjugierten Base folgt Henderson–Hasselbalch: pH = pKa + log([A⁻]/[HA]).
Gleichgewicht
HA ⇌ H⁺ + A⁻: x mol/L der Säure dissoziieren.
Ka = x²/(0,2 − x) → x = 0,01133 mol/L
pH-Wert
pH = −log(0,01133) = 1,946
Antwort
pH = 1,946
12.pH-Wert & Puffer
Antwort: pH = 7,347
pH-Wert: pH = −log₁₀[H₃O⁺] und pOH = −log₁₀[OH⁻], mit pH + pOH = 14 bei 25 °C. Starke Säuren und Basen dissoziieren vollständig. Eine schwache Säure nur teilweise: Ka = x²/(c − x), mit x = [H₃O⁺]. Ein Puffer aus einer schwachen Säure und ihrer konjugierten Base folgt Henderson–Hasselbalch: pH = pKa + log([A⁻]/[HA]).
Neutralisation
n(HA) = 0,25 − 0,01 = 0,24 mol
n(A⁻) = 0,15 + 0,01 = 0,16 mol
Henderson–Hasselbalch
pH = 7,523 + log(0,16/0,24) = 7,347
Antwort
pH = 7,347
13.Reaktionskinetik
Antwort: CA = 0,8 mol/L
Reaktionsgeschwindigkeit: Für eine Reaktion erster Ordnung gilt −dC/dt = kC, also C = C₀·e−kt, und die Halbwertszeit ln 2/k hängt nicht von der Konzentration ab. Für eine Reaktion zweiter Ordnung gilt 1/C = 1/C₀ + kt. Die Geschwindigkeitskonstante steigt mit der Temperatur nach Arrhenius: k = A·e−Ea/(RT).
Integriertes Gesetz zweiter Ordnung
1/CA = 1/CA0 + kt = 1 + 0,05·5 = 1,25 L/mol
CA = 1/1,25 = 0,8 mol/L
Antwort
CA = 0,8 mol/L
14.Reaktionskinetik
Antwort: k2 = 0,008095 min⁻¹
Reaktionsgeschwindigkeit: Für eine Reaktion erster Ordnung gilt −dC/dt = kC, also C = C₀·e−kt, und die Halbwertszeit ln 2/k hängt nicht von der Konzentration ab. Für eine Reaktion zweiter Ordnung gilt 1/C = 1/C₀ + kt. Die Geschwindigkeitskonstante steigt mit der Temperatur nach Arrhenius: k = A·e−Ea/(RT).