Arbeitsblatt Klinische Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Eine Wahnvorstellung lässt sich am besten definieren als:

  1. AEine unkorrigierbare falsche Überzeugung trotz eindeutiger Gegenbelege
  2. BEine kurze Gedächtnislücke für kürzliche Ereignisse
  3. CEin plötzlicher Stimmungswechsel ohne erkennbaren Grund
  4. DEine Wahrnehmung, die auftritt, ohne dass ein äußerer Reiz vorhanden ist
2.Leicht

Die Bulimia nervosa umfasst:

  1. AWiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  2. BDas Essen großer Mengen nur nachts ohne jeden Leidensdruck
  3. CAnhaltende Nahrungsverweigerung, die zu sehr niedrigem Körpergewicht und Angst vor Gewichtszunahme führt
  4. DDas Meiden von Lebensmitteln allein wegen ihrer Konsistenz
3.Leicht

Welches Symptom ist typisch für eine manische Episode?

  1. AAnhaltende Angst vor bestimmten Objekten
  2. BWiederholtes Kontrollieren von Schlössern
  3. CVermindertes Schlafbedürfnis und übersteigertes Selbstwertgefühl
  4. DVerlangsamtes, hoffnungsloses Gefühl und Unfähigkeit, Aktivitäten zu genießen
4.Mittel

Eine Person meidet Busse, Geschäfte, offene Parkplätze und Warteschlangen, weil eine Flucht bei Panik schwierig sein könnte. Welche Diagnose passt am besten?

  1. AAgoraphobie
  2. BGeneralisierte Angststörung
  3. CSoziale Angststörung
  4. DKlaustrophobie als spezifische Phobie
5.Mittel

Ein Klient sagt: „Ich bin durch eine Prüfung gefallen, also werde ich bei allem versagen." Welche kognitive Verzerrung ist das?

  1. AGedankenlesen
  2. BPersonalisierung
  3. CEmotionale Beweisführung
  4. DÜbergeneralisierung
6.Mittel

In Becks kognitivem Modell der Depression besteht die „kognitive Triade" aus negativen Sichtweisen über:

  1. AEltern, Freunde und Lehrkräfte
  2. BSich selbst, die Welt und die Zukunft
  3. CNur die eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  4. DKörper, Geist und Seele
7.Schwer

Ein Kliniker überlegt, ob ein kategorialer oder ein dimensionaler Ansatz für Persönlichkeitsstörungen besser ist. Welcher Punkt spricht für einen dimensionalen Ansatz?

  1. AKategorien haben nachweislich eine perfekte Interrater-Reliabilität
  2. BMerkmale variieren kontinuierlich, und Kategorien überschneiden sich bei willkürlichen Grenzwerten
  3. CDimensionale Modelle lassen sich weder mit Fragebögen noch mit Interviews messen
  4. DPersönlichkeitsmerkmale sind bei einer einzelnen Person entweder ganz vorhanden oder ganz abwesend
8.Schwer

Watson und Rayners Studie zum „kleinen Albert" wird oft als Beleg dafür angeführt, dass:

  1. AAngst nur durch Beobachtung anderer gelernt wird
  2. BAngst durch klassische Konditionierung erworben werden kann
  3. CPhobien überwiegend vererbt werden
  4. DPhobien durch verdrängte unbewusste Konflikte verursacht werden

Lösungsschlüssel

  1. 1. A · Eine unkorrigierbare falsche Überzeugung trotz eindeutiger Gegenbelege
  2. 2. A · Wiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  3. 3. C · Vermindertes Schlafbedürfnis und übersteigertes Selbstwertgefühl
  4. 4. A · Agoraphobie
  5. 5. D · Übergeneralisierung
  6. 6. B · Sich selbst, die Welt und die Zukunft
  7. 7. B · Merkmale variieren kontinuierlich, und Kategorien überschneiden sich bei willkürlichen Grenzwerten
  8. 8. B · Angst durch klassische Konditionierung erworben werden kann

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