1.Leicht
Die Repräsentativitätsheuristik bedeutet, die Wahrscheinlichkeit von etwas danach zu beurteilen:
- AWie viel Zeit oder Geld man bereits investiert hat
- BWie sehr es einem typischen Beispiel ähnelt
- CWie leicht einem Beispiele einfallen
- DWelche Zahl man zuerst genannt bekam
2.Leicht
Das Gefühl nach einem Ereignis, „Ich habe es die ganze Zeit gewusst", heißt:
- ARückschaufehler (Hindsight Bias)
- BAnkereffekt
- CBestätigungsfehler
- DSelbstüberschätzung
3.Leicht
Das Gestaltgesetz der Nähe besagt, dass wir Elemente zu Gruppen zusammenfassen, die:
- AEine ähnliche Farbe haben
- BEine geschlossene Form bilden
- CSich in dieselbe Richtung bewegen
- DNahe beieinander liegen
4.Mittel
Broadbents Filtermodell der Aufmerksamkeit nimmt an, dass nicht beachtete Botschaften:
- AAuf derselben Ebene verarbeitet werden wie die beachtete Botschaft
- BVollständig auf Bedeutung analysiert und dann schnell vergessen werden
- CAnhand physikalischer Merkmale blockiert werden, bevor ihre Bedeutung analysiert wird
- DAbgeschwächt, aber weiterhin auf wichtige Bedeutungen wie den eigenen Namen analysiert werden
5.Mittel
Menschen behalten aus einer Liste kurzer Wörter (z. B. „Hut, Ball") mehr als aus einer Liste langer Wörter. Die übliche Erklärung lautet:
- ALange Wörter verursachen retroaktive Interferenz mit früheren Elementen
- BKurze Wörter werden sowohl ikonisch als auch akustisch gespeichert
- CLange Wörter werden tiefer verarbeitet und verdrängen sich deshalb gegenseitig
- DKurze Wörter brauchen weniger Zeit zum Wiederholen in der phonologischen Schleife
6.Mittel
„Alle Säugetiere atmen Luft. Wale sind Säugetiere. Also atmen Wale Luft." Das ist ein Beispiel für:
- ADeduktives Schließen
- BDie Verfügbarkeitsheuristik
- CAnaloges Schließen
- DInduktives Schließen
7.Schwer
Warum ist nach Treismans Merkmalsintegrationstheorie die Suche nach einem roten X unter roten Os und blauen Xs langsam?
- ARot wird langsamer verarbeitet als Blau
- BDas Verbinden von Merkmalen (eine Konjunktion) erfordert fokussierte Aufmerksamkeit für jedes Element
- CBuchstaben können visuell nicht gesucht werden
- DEinzelne Merkmale können ohne Aufmerksamkeit nicht erkannt werden
8.Schwer
Bei Luchins' Umfüllaufgaben (Wasserkrüge) behielten viele Versuchspersonen, nachdem sie mehrere Aufgaben mit der Formel B − A − 2C gelöst hatten, diese bei, auch wenn eine einfachere Lösung (A − C) funktionierte. Das zeigt:
- AProaktive Interferenz im Kurzzeitgedächtnis
- BFunktionale Fixierung bezüglich der Verwendung der Krüge
- CPlötzliche Einsicht in die Struktur des Problems
- DEinen Einstellungseffekt (mentales Set), der einfachere Lösungen verdeckt
Lösungsschlüssel
- 1. B · Wie sehr es einem typischen Beispiel ähnelt
- 2. A · Rückschaufehler (Hindsight Bias)
- 3. D · Nahe beieinander liegen
- 4. C · Anhand physikalischer Merkmale blockiert werden, bevor ihre Bedeutung analysiert wird
- 5. D · Kurze Wörter brauchen weniger Zeit zum Wiederholen in der phonologischen Schleife
- 6. A · Deduktives Schließen
- 7. B · Das Verbinden von Merkmalen (eine Konjunktion) erfordert fokussierte Aufmerksamkeit für jedes Element
- 8. D · Einen Einstellungseffekt (mentales Set), der einfachere Lösungen verdeckt
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