Arbeitsblatt Kognitive Psychologie mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Kognitive Psychologie zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Neue Informationen mit bereits Bekanntem zu verknüpfen, damit sie bedeutsam werden, nennt man:

  1. ASpurenzerfall
  2. BElaborierende Wiederholung
  3. CErhaltende Wiederholung
  4. DMechanisches Auswendiglernen
2.Leicht

Die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache ist ein:

  1. ALexikon
  2. BWortgruppe (Phrase)
  3. CMorphem
  4. DPhonem
3.Leicht

Zu wissen, dass man ein Thema gut genug verstanden hat, um mit dem Lernen aufzuhören, ist ein Beispiel für:

  1. AProaktive Interferenz
  2. BPriming
  3. CHabituation
  4. DMetakognition
4.Mittel

Welche Aussage beschreibt Top-down-Verarbeitung in der Wahrnehmung am besten?

  1. ANur die unteren Teile des Gesichtsfelds werden verarbeitet
  2. BWahrnehmung entsteht nur aus den rohen Merkmalen des eintreffenden Reizes
  3. CErwartungen und Wissen prägen, wie wir Sinneseindrücke deuten
  4. DWahrnehmung geschieht ohne jede Beteiligung des Gedächtnisses
5.Mittel

Welche Komponente im Arbeitsgedächtnismodell von Baddeley und Hitch verarbeitet verbale und akustische Information?

  1. ADie zentrale Exekutive
  2. BDer episodische Puffer
  3. CDer visuell-räumliche Notizblock
  4. DDie phonologische Schleife
6.Mittel

Bei Dunckers Kerzenproblem sollen Versuchspersonen eine Kerze mit einer Schachtel Reißzwecken und Streichhölzern an einer Wand befestigen. Die Lösung ist schwer zu finden, weil Menschen:

  1. AAnnehmen, die Reißzwecken seien zu kurz, um die Kerze zu halten
  2. BNicht erkennen, dass die Kerze zuerst angezündet werden muss
  3. CZu lange versuchen, mit den Streichhölzern Wachs zu schmelzen
  4. DDie Schachtel nur als Behälter sehen, nicht als Ablage
7.Schwer

Welches Konzept beschreibt besseres Erinnern, wenn Lernphasen über die Zeit verteilt statt gebündelt sind?

  1. ADer Testing-Effekt
  2. BDer Spacing-Effekt (verteiltes Lernen)
  3. CDer Von-Restorff-Effekt
  4. DDer Generierungseffekt
8.Schwer

Bei Luchins' Umfüllaufgaben (Wasserkrüge) behielten viele Versuchspersonen, nachdem sie mehrere Aufgaben mit der Formel B − A − 2C gelöst hatten, diese bei, auch wenn eine einfachere Lösung (A − C) funktionierte. Das zeigt:

  1. AEinen Einstellungseffekt (mentales Set), der einfachere Lösungen verdeckt
  2. BProaktive Interferenz im Kurzzeitgedächtnis
  3. CFunktionale Fixierung bezüglich der Verwendung der Krüge
  4. DPlötzliche Einsicht in die Struktur des Problems

Lösungsschlüssel

  1. 1. B · Elaborierende Wiederholung
  2. 2. C · Morphem
  3. 3. D · Metakognition
  4. 4. C · Erwartungen und Wissen prägen, wie wir Sinneseindrücke deuten
  5. 5. D · Die phonologische Schleife
  6. 6. D · Die Schachtel nur als Behälter sehen, nicht als Ablage
  7. 7. B · Der Spacing-Effekt (verteiltes Lernen)
  8. 8. A · Einen Einstellungseffekt (mentales Set), der einfachere Lösungen verdeckt

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