Arbeitsblatt Entwicklungspsychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Nach Erikson ist der Hauptkonflikt des Säuglingsalters:

  1. AUrvertrauen gegen Urmisstrauen
  2. BAutonomie gegen Scham und Zweifel
  3. CWerksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl
  4. DInitiative gegen Schuldgefühl
2.Leicht

Ein Teratogen ist:

  1. AEin Gen, das den Zeitpunkt der Pubertät bei Jugendlichen steuert
  2. BEin Reflex, der nur bei Neugeborenen vorhanden ist
  3. CEin Hormon, das die Plazenta zum Auslösen der Wehen freisetzt
  4. DEin äußerer Einfluss, der die pränatale Entwicklung schädigen kann
3.Leicht

Eltern, die wenig Wärme zeigen, wenige Anforderungen stellen und sich weitgehend nicht um ihr Kind kümmern, zeigen welchen Stil?

  1. AAutoritär (streng)
  2. BVernachlässigend (unbeteiligt)
  3. CAutoritativ
  4. DPermissiv (nachgiebig)
4.Mittel

In Wygotskis Theorie handelt ein älteres Geschwister, das einem Kind beim Schuhebinden hilft, als:

  1. AKompetenterer Anderer (more knowledgeable other)
  2. BFormal-operationaler Denker
  3. CImaginäres Publikum
  4. DPrimäre Bindungsfigur
5.Mittel

Ein Säugling nähert sich in der Fremden Situation dem Elternteil mit abgewandtem Kopf und erstarrt dann. Welchen Bindungstyp zeigt solch widersprüchliches Verhalten an?

  1. ADesorganisiert
  2. BSicher
  3. CUnsicher-vermeidend
  4. DUnsicher-ambivalent
6.Mittel

Ein 5-jähriges Kind sagt, ein Junge, der versehentlich 15 Tassen zerbrach, sei unartiger als ein Junge, der beim Marmeladestehlen 1 Tasse zerbrach. Piaget nannte das:

  1. APostkonventionelles moralisches Urteilen
  2. BFormal-operationales moralisches Denken
  3. CAutonome Moral (moralischer Relativismus)
  4. DHeteronome Moral (moralischer Realismus)
7.Schwer

Erwachsene erinnern sich selten an Ereignisse vor dem Alter von etwa 3 Jahren. Welche Erklärung wird für diese infantile Amnesie häufig gegeben?

  1. AUnreife Hirnsysteme sowie begrenzte Sprache und begrenztes Selbstkonzept bei der Enkodierung
  2. BErinnerungen aus dem Säuglingsalter werden alle verdrängt, weil sie zutiefst traumatisch sind
  3. CKleine Kinder erleben keine erinnernswerten Ereignisse
  4. DSäuglinge haben keinerlei Lernfähigkeit
8.Schwer

Querschnittsstudien deuteten auf starke Intelligenzabnahmen nach dem mittleren Alter hin, doch Schaies Längsschnittdaten zeigten geringere Abnahmen. Ein Hauptgrund für den Unterschied ist:

  1. AKohorteneffekte, etwa Unterschiede in der Bildung zwischen Generationen
  2. BIntelligenztests funktionieren bei älteren Erwachsenen nicht
  3. CQuerschnittsstudien verfolgen dieselben Menschen über einen langen Zeitraum
  4. DLängsschnittstudien verwenden immer jüngere Stichproben

Lösungsschlüssel

  1. 1. A · Urvertrauen gegen Urmisstrauen
  2. 2. D · Ein äußerer Einfluss, der die pränatale Entwicklung schädigen kann
  3. 3. B · Vernachlässigend (unbeteiligt)
  4. 4. A · Kompetenterer Anderer (more knowledgeable other)
  5. 5. A · Desorganisiert
  6. 6. D · Heteronome Moral (moralischer Realismus)
  7. 7. A · Unreife Hirnsysteme sowie begrenzte Sprache und begrenztes Selbstkonzept bei der Enkodierung
  8. 8. A · Kohorteneffekte, etwa Unterschiede in der Bildung zwischen Generationen

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