Kostenloses Arbeitsblatt EU-Recht zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.
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Name: ____________________ Datum: ____________
1.Leicht
Wer ist nach Artikel 20 AEUV Unionsbürger?
AJede Person, die in einem EU-Mitgliedstaat arbeitet
BJede Person, die auf dem Gebiet der EU geboren wurde
CJede Person, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats besitzt
DJede Person, die seit fünf Jahren rechtmäßig in der EU lebt
2.Leicht
Welcher der folgenden Bereiche ist nach Artikel 3 AEUV eine ausschließliche Zuständigkeit der EU?
ABildung und Kultur
BDie gemeinsame Handelspolitik
CDie Organisation des Gesundheitswesens
DTourismus
3.Leicht
Welcher Artikel des AEUV regelt die Freizügigkeit der Arbeitnehmer?
AArtikel 157
BArtikel 45
CArtikel 101
DArtikel 34
4.Mittel
Welcher Artikel des AEUV verbietet wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen zwischen Unternehmen?
AArtikel 102
BArtikel 101
CArtikel 107
DArtikel 45
5.Mittel
In Ratti (1979) entschied der Gerichtshof, dass sich ein Einzelner gegenüber dem Staat NICHT auf eine Richtlinie berufen kann:
ANach Ablauf der Umsetzungsfrist
BWenn die Richtlinie klar und unbedingt ist
CWenn der Mitgliedstaat sie nicht umgesetzt hat
DVor Ablauf der Umsetzungsfrist
6.Mittel
Eine unter Artikel 101 Absatz 1 AEUV fallende Vereinbarung kann nach Artikel 101 Absatz 3 freigestellt werden, wenn sie unter anderem:
ASeit mehr als fünf Jahren praktiziert wird
BDie Erzeugung oder Verteilung verbessert und die Verbraucher angemessen am Gewinn beteiligt
CVorab bei der Kommission oder der nationalen Wettbewerbsbehörde angemeldet und von ihr genehmigt wurde
DUnternehmen mit einem gemeinsamen Marktanteil über 50 % betrifft
7.Schwer
Im Gutachten 2/13 (2014) entschied der Gerichtshof, dass der Entwurf der Übereinkunft über den Beitritt der EU zur EMRK:
ANur durch ein Referendum in jedem Staat ratifiziert werden konnte
BMit den Verträgen unvereinbar war, unter anderem weil er die Autonomie des Unionsrechts gefährdete
CUnnötig war, weil die EU bereits beigetreten war
DMit den Verträgen vereinbar war, sofern der Rat nach Anhörung des Parlaments einstimmig zustimmte
8.Schwer
In Köbler (2003) entschied der Gerichtshof, dass die Staatshaftung entstehen kann aus:
AEntscheidungen des Gerichtshofs selbst
BEinem offenkundigen Verstoß eines letztinstanzlichen nationalen Gerichts gegen EU-Recht
CNur Versäumnissen des nationalen Gesetzgebers
DJedem noch so geringfügigen Auslegungsfehler eines erstinstanzlichen nationalen Gerichts
Lösungsschlüssel
1. C · Jede Person, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats besitzt
2. B · Die gemeinsame Handelspolitik
3. B · Artikel 45
4. B · Artikel 101
5. D · Vor Ablauf der Umsetzungsfrist
6. B · Die Erzeugung oder Verteilung verbessert und die Verbraucher angemessen am Gewinn beteiligt
7. B · Mit den Verträgen unvereinbar war, unter anderem weil er die Autonomie des Unionsrechts gefährdete
8. B · Einem offenkundigen Verstoß eines letztinstanzlichen nationalen Gerichts gegen EU-Recht
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