Arbeitsblatt Priorisierung und Delegation mit Lösungen
Kostenloses Arbeitsblatt Priorisierung und Delegation zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.
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Name: ____________________ Datum: ____________
1.Leicht
Welcher Patient entspricht im Emergency Severity Index (ESI) der Stufe 2?
AEine Hochrisikosituation, neue Verwirrtheit oder starke Schmerzen bzw. starkes Leiden
BEin Patient, der zum Überleben eine sofortige lebensrettende Intervention braucht
CEin stabiler Patient, der eine Ressource braucht
DEin stabiler Patient, der keine Ressourcen braucht
2.Leicht
Welche Aufgabe sollte die Pflegefachperson (RN) nicht an eine Pflegehilfskraft delegieren?
AEin belegtes Bett zu beziehen
BZu beurteilen, ob der Patient die Entlassungsberatung verstanden hat
CEinen stabilen Patienten nach dem Mittagessen im Flur auf und ab zu begleiten
DEinen stabilen Patienten im Bett zu waschen
3.Leicht
Was ist eine transitorische ischämische Attacke (TIA)?
AEin Schlaganfall, der eine bleibende Schwäche oder Lähmung einer Körperseite hinterlässt
BEine Migräneform ohne Zusammenhang mit einem Schlaganfall
CKurze schlaganfallähnliche Symptome, die sich zurückbilden und vor einem möglichen Schlaganfall warnen
DEin Herzinfarkt, der das Gehirn betrifft
4.Mittel
Ein Patient auf einer internistischen Station sagt der Pflegekraft, er habe einen Plan, sich das Leben zu nehmen, und zu Hause Tabletten gesammelt. Was ist die vorrangige Maßnahme?
AEinen Termin in der Psychiatrie für nächste Woche vereinbaren
BIhn bitten zu versprechen, dass er sich nichts antun wird
CIhn beruhigen, dass morgens nach etwas Schlaf meist alles besser aussieht
DFür ständige Überwachung sorgen und alles entfernen, womit er sich selbst schaden könnte
5.Mittel
Ein mangelernährter Patient mit Alkoholgebrauchsstörung wird aufgenommen und braucht Glukose i.v. Welches Vitamin wird davor oder gleichzeitig gegeben?
AThiamin (Vitamin B1)
BVitamin K (Phytomenadion)
CVitamin D (Calciferol)
DVitamin C (Ascorbinsäure)
6.Mittel
Welche Medikamentenverordnung sollte die Pflegekraft hinterfragen?
AIn Saft verdünnte Kaliumchlorid-Lösung zum Einnehmen
BKaliumchlorid als i.v.-Bolus
CIn einem Infusionsbeutel verdünntes Kaliumchlorid über eine Pumpe
DOrales Kaliumchlorid zum Essen
7.Schwer
Eine Pflegekraft betreut vier Patienten. Wer kann der Pflegehilfskraft gefahrlos für die Routinepflege zugewiesen werden?
AEin Patient mit einer vor einer Stunde gelegten neuen Thoraxdrainage
BEin Patient fünf Tage nach einem Schlaganfall, der Hilfe beim Waschen braucht und stabile Vitalzeichen hat
CEin Patient, der aus der Operation zurückkehrt und das erste postoperative Assessment braucht
DEin Patient mit einem Blutzucker von 52 mg/dL (2,9 mmol/L), der schwitzt
8.Schwer
Welchen Patienten sollte die Pflegekraft auf einer nephrologischen Station zuerst aufsuchen?
AEinen Patienten, dessen arteriovenöse Fistel ein kräftiges Schwirren und Geräusch aufweist
BEinen Hämodialysepatienten, der die gestrige Sitzung versäumt hat und nun Muskelschwäche und einen unregelmäßigen Puls hat
CEinen Patienten, der um Rat zu einer phosphatarmen Ernährung bittet
DEinen Peritonealdialysepatienten, dessen abgelassene Flüssigkeit klar ist
Lösungsschlüssel
1. A · Eine Hochrisikosituation, neue Verwirrtheit oder starke Schmerzen bzw. starkes Leiden
2. B · Zu beurteilen, ob der Patient die Entlassungsberatung verstanden hat
3. C · Kurze schlaganfallähnliche Symptome, die sich zurückbilden und vor einem möglichen Schlaganfall warnen
4. D · Für ständige Überwachung sorgen und alles entfernen, womit er sich selbst schaden könnte
5. A · Thiamin (Vitamin B1)
6. B · Kaliumchlorid als i.v.-Bolus
7. B · Ein Patient fünf Tage nach einem Schlaganfall, der Hilfe beim Waschen braucht und stabile Vitalzeichen hat
8. B · Einen Hämodialysepatienten, der die gestrige Sitzung versäumt hat und nun Muskelschwäche und einen unregelmäßigen Puls hat
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