1.Leicht
Menschen mögen Dinge oft einfach deshalb mehr, weil sie sie häufig gesehen haben. Das ist der:
- AHalo-Effekt
- BBystander-Effekt
- CFalsche Konsenseffekt
- DMere-Exposure-Effekt
2.Leicht
Öffentlich mit einer Gruppe mitzugehen, ihr privat aber nicht zuzustimmen, nennt man:
- AKonversion
- BIdentifikation
- CInternalisierung
- DCompliance (Nachgiebigkeit)
3.Leicht
Nach einer Diskussion wird die Meinung einer Gruppe extremer, und zwar in die Richtung, in die ihre Mitglieder ohnehin neigten. Das heißt:
- AGruppendenken
- BDeindividuation
- CGruppenpolarisierung
- DSoziales Faulenzen
4.Mittel
Adorno und Kollegen brachten Vorurteile mit einer „autoritären Persönlichkeit“ in Verbindung. Diese Persönlichkeit sollte sich entwickeln aus:
- AEiner strengen, harten Erziehung mit an Bedingungen geknüpfter Liebe
- BEiner nachgiebigen Erziehung mit sehr wenigen Regeln oder Grenzen
- CWettbewerb um Arbeit und Wohnraum im Erwachsenenalter
- DZugehörigkeit zu trivialen oder minimalen Gruppen
5.Mittel
Welcher Begriff beschreibt die Annahme, dass andere unsere Meinungen häufiger teilen, als sie es tatsächlich tun?
- AGlaube an eine gerechte Welt
- BFalscher Konsenseffekt
- CHalo-Effekt
- DFundamentaler Attributionsfehler
6.Mittel
Die Theorie des sozialen Austauschs besagt, dass Beziehungen fortbestehen, wenn:
- ADie Partner sich in Alter und Hintergrund ähneln
- BDie Partner nahe beieinander wohnen und sich oft sehen
- CDie Belohnungen im Vergleich zu Alternativen die Kosten überwiegen
- DEin Partner mehr Macht hat als der andere
7.Schwer
Pettigrews und Tropps Metaanalyse von über 500 Studien zum Intergruppenkontakt fand:
- AKontakt verringert Vorurteile nur, wenn alle Bedingungen Allports erfüllt sind
- BKontakt erhöht meist Vorurteile, sofern Gruppen nicht getrennt bleiben
- CKontakt verringert meist Vorurteile; Allports Bedingungen verstärken das
- DKontakt hat keine messbare Wirkung, wenn frühere Einstellungen kontrolliert werden
8.Schwer
Ein Jugendlicher übernimmt Stil und Meinungen eines bewunderten älteren Cousins, gibt sie aber auf, sobald die beiden sich nicht mehr nahestehen. Kelman würde das nennen:
- AInternalisierung
- BGehorsam
- CCompliance
- DIdentifikation
Lösungsschlüssel
- 1. D · Mere-Exposure-Effekt
- 2. D · Compliance (Nachgiebigkeit)
- 3. C · Gruppenpolarisierung
- 4. A · Einer strengen, harten Erziehung mit an Bedingungen geknüpfter Liebe
- 5. B · Falscher Konsenseffekt
- 6. C · Die Belohnungen im Vergleich zu Alternativen die Kosten überwiegen
- 7. C · Kontakt verringert meist Vorurteile; Allports Bedingungen verstärken das
- 8. D · Identifikation
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