Rechner für die Rekonstitution (Pulvervolumen und Konzentration)

Gib deine Werte ein. Ergebnis und vollständiger Lösungsweg aktualisieren sich während der Eingabe.

Ergebnis

Zu verabreichendes Volumen3,5 mL
Konzentration100 mg/mL
Endvolumen in der Durchstechflasche5 mL
Volle Dosen pro Durchstechflasche1

Verwende das Lösungsmittel und das Volumen, die auf dem Produktetikett stehen: Verschiedene Applikationswege (zum Beispiel i.m. und i.v.) erfordern oft unterschiedliche Volumina. Nur für die Prüfungsvorbereitung. Dies ist eine Lernhilfe und niemals eine klinische Entscheidung: Halte dich immer an die Verordnung, die örtlichen Protokolle und die Produktinformation.

Bestimme, was beim Auflösen eines pulverförmigen Arzneimittels geschieht. Gib die Wirkstoffmenge in der Durchstechflasche, das zugegebene Lösungsmittel und das Pulvervolumen vom Etikett ein, und der Rechner liefert das Endvolumen, die Konzentration und das aufzuziehende Volumen für die verordnete Dosis. Der zweite Modus rechnet rückwärts: wie viel Lösungsmittel eine Zielkonzentration ergibt. Arzneimittel, die in Einheiten gemessen werden, funktionieren genauso wie mg.

Schritt-für-Schritt-Lösung

Endvolumen in der Durchstechflasche = Lösungsmittel + Pulvervolumen

4,6 mL + 0,4 mL = 5 mL

Konzentration nach der Rekonstitution

C = 500 mg / 5 mL = 100 mg/mL

Zu gebendes Volumen = Dosis ÷ Konzentration

350 mg ÷ 100 mg/mL = 3,5 mL

Wichtige Formeln

Rekonstitution
Endvolumen = Lösungsmittel + Pulvervolumen
Konzentration
mg/mL = Wirkstoff in der Durchstechflasche / Endvolumen

So berechnest du eine Rekonstitution

  1. Lies das Etikett: die Wirkstoffmenge in der Durchstechflasche, das zu verwendende Lösungsmittel und, falls angegeben, das Pulvervolumen (Verdrängungswert).
  2. Endvolumen = zugegebenes Lösungsmittel + Pulvervolumen. Das Pulver nimmt nach dem Auflösen Platz ein, daher ist das Endvolumen größer als das Lösungsmittelvolumen.
  3. Konzentration = Wirkstoffmenge ÷ Endvolumen, zum Beispiel 500 mg ÷ 5 mL = 100 mg/mL.
  4. Zu gebendes Volumen = verordnete Dosis ÷ Konzentration: 350 mg ÷ 100 mg/mL = 3,5 mL.
  5. Für eine Zielkonzentration ist das Endvolumen die Wirkstoffmenge ÷ Zielkonzentration; ziehe das Pulvervolumen ab, um das zuzugebende Lösungsmittel zu erhalten.

Fragen und Antworten

Was ist das Pulvervolumen oder der Verdrängungswert?

Das Volumen, das das trockene Pulver nach dem Auflösen hinzufügt. Eine Durchstechflasche mit der Angabe „4,6 mL zugeben, um 5 mL zu erhalten“ hat ein Pulvervolumen von 0,4 mL. Wird es ignoriert, ist die Konzentration zu hoch und das zu gebende Volumen falsch.

Was ist, wenn das Etikett kein Pulvervolumen angibt?

Lass das Feld leer (0). Viele Etiketten nennen die Endkonzentration direkt, zum Beispiel „2 mL zugeben, um 250 mg/mL zu erhalten“; das Endvolumen ergibt sich dann aus der Wirkstoffmenge ÷ Konzentration.

Warum gibt es unterschiedliche Volumina für i.m. und i.v. Anwendung?

Intramuskuläre Injektionen brauchen ein kleines Volumen, daher wird weniger Lösungsmittel verwendet und die Lösung ist konzentrierter. Für die i.v. Anwendung wird mehr Lösungsmittel zugegeben. Verwende immer das Volumen und das Lösungsmittel für den verordneten Applikationsweg.

Kann der Rechner mit Arzneimitteln in Einheiten umgehen?

Ja. Wähle Einheiten als Wirkstoffeinheit; die Konzentration ist dann in Einheiten/mL, wie bei vielen Penicillin-Produkten.

Was ist, wenn die Dosis größer ist als der Inhalt der Durchstechflasche?

Der Rechner bricht mit einer Meldung ab, weil eine Durchstechflasche nicht reicht. Prüfe die Anordnung; es würde mehr als eine Durchstechflasche benötigt.

Übe es selbst

Pharmazeutisches Rechnen üben

Ein Rechner liefert das Ergebnis. In der Prüfung brauchst du die Methode: Übe sie mit neuen Aufgaben, Tipps und Musterlösungen.

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